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5.1 Europa nur als Nord- und Südeuropa

Da eine Korrektur der aktuellen Missstände in Europa viele Jahre bürokratischer Hürden und vor allem kaum kontrollierbare Kosten mit sich bringen würde, sollten willige Staaten der EU sich zu einem Nordeuropa bzw. Südeuropa zusammenschließen und die beiden Konstrukte auf die jeweiligen Wünsche ihrer Bürger abstimmen. So könnte ein Nordeuropa eine stabile Währung anpeilen, während ein Südeuropa den Schuldenabbau über eine Inflation sucht. Die Bildung der Konstrukte Nord- und Südeuropa bietet definitiv die bestmögliche Kontrolle von wirtschaftlichen Krisen. Im Rahmen des Konstrukts Nord- und Südeuropa sollten natürlich die Vorteile Europas wie einheitliche Standards oder Reisen ohne Grenzkontrollen beibehalten, die Nachteile der nicht vereinbaren Finanzpolitik inklusive einer einheitlichen Währung hingegen vermieden werden.

Dass ein Angleichen der Lebensstandards in Europa über eine Transferunion nicht funktionieren kann, zeigte die Vergangenheit, in der Deutschland als höchster Nettozahler von Jahr zu Jahr mehr Europa alleine finanzieren muss. Ein anderes Beispiel sind die Arbeitslosenzahlen, die mit rund 5% in Deutschland und Österreich völlig anders liegen als in z.B. Griechenland und Spanien mit rund 25%. Entsprechend dem Ungleichgewicht bei den Nettozahlern gibt es auch ein Ungleichgewicht bei den Empfängern. Ein nachhaltiges Europa sollte nicht um jeden Preis wachsen, sondern erst ein einheitliches Niveau erreichen, bevor neue Empfängerstaaten aufgenommen werden.

Letztlich kann es nicht sein, dass ein Staat, wie z.B. Deutschland, praktisch unbegrenzt haftbar gemacht wird für andere Staaten ohne jegliche Garantien zu erhalten. Dies ist nicht im Interesse der Bürger, die dem Staat die finanziellen Mittel bereitstellen. Besonders kritisch ist dies zu sehen, wenn einzelne Staaten sich nachweislich mit unlauteren Mitteln in das aktuelle Europa geschummelt haben und nun eine Finanzspritze nach der anderen fordern. Jeder Staat muss beim Haushalten auch an die nachfolgenden Generationen und Regierungen denken.

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