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2.1 Einheits-Steuersatz für alle Bürger und Firmen

Das Steuerrecht ist in den letzten Jahrzehnten so unübersichtlich geworden, dass selbst Experten kaum noch einen Überblick haben. Die von Lobbyismus geprägten Veränderungen der letzten Jahrzehnte verschlimmerten dies zusätzlich mit unzähligen Ausnahmeregelungen. Dies führt in der Praxis zu zahlreichen Problemen, die effektiv das Steueraufkommen verringern und Bürgern sowie Firmen mögliche Ausnahmen wegen der Komplexität der Thematik unzugänglich machen. Hinzu kommt, dass durch unzählige Ausnahmen wie z.B. Abschreibungen die Steuerlasten unfair verteilt werden, da Abschreibungen und Subventionen stets nur von einem kleinen Teil der Bevölkerung bzw. vor allem wenigen Großbetrieben genutzt werden können.

Diese Probleme lassen sich durch einen für alle Bürger und Firmen gültigen Einheits-Steuersatz und einfach ermittelbare Beitragsbemessungswerte lösen. Die genaue Höhe muss durch eine Kommission ermittelt werden, sollte jedoch im Bereich von 20% liegen. Gleichzeitig müssen zur Finanzierung des niedrigeren prozentualen Satzes möglichst alle Ausnahmen abgeschafft werden. Ein solcher Einheits-Steuersatz vereinfacht nicht nur das Steuerrecht, sondern schafft auch neues Vertrauen und mehr Überblick über die eigenen Finanzen. Dass eine solche Einheitssteuer in der Praxis möglich und sinnvoll ist, beweisen zahlreiche osteuropäische Staaten, wie z.B. Litauen oder Tschechien, in denen diese seit Jahren schon umgesetzt wurde und für einen wirtschaftlichen und sozialen Aufschwung sorgte.

Minijobber und Geringverdiener, die unter 1.500€ pro Monat verdienen, zahlen nur einen verringerten Steuersatz von 10%. Diese Sonderausnahme ist notwendig, um der aktuellen Rechtsprechung (Bundesverfassungsgericht zur progressiven Besteuerung) gerecht zu werden. Dass jeder Beschäftigte einen kleinen Teil zum Steueraufkommen beizutragen hat sollte ein Grundverständnis sein, da jeder auch von den Leistungen des Staates profitiert.

Ein wesentlicher Vorteil des einheitlichen Steuersatzes liegt auch darin, dass Großbetriebe, die bisher oft durch Ausnahmen keine Steuern zahlten, aber von zahlreichen Zuschüssen profitierten, ebenfalls ihren Beitrag leisten. Der besonders wichtige Mittelstand und die Kleinbetriebe, die den größten Teil der Vollzeitarbeitnehmer beschäftigen, haben gleichzeitig mehr finanziellen Spielraum um noch mehr Vollzeitarbeitsplätze zu schaffen. Abschließend kann man auch eher von "Gerechtigkeit" sprechen, wenn alle Bürger und Firmen einen festen Prozentsatz zahlen, da dann Leistung effektiv belohnt und nicht bestraft wird. Steuersystems, in denen man durch mehr Eigenleistung bis über 50% Steuern zahlen muss, sind destruktiv für jede soziale Marktwirtschaft und führen schlicht zur Auswanderung von besonders qualifizierten Bürgern und Firmen inklusive deren Arbeitsplätzen.

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